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Mein musikalischer Lebenslauf: Andy Jelitte
Früh genug im Jahre 1970 geboren um Jimi Hendrix noch zu erleben, was allerdings komplett an mir vorbeiging, verbrachte ich meine ersten Lebensjahre als kleines, unbeschriebenes Blatt, in der Hoffnung das es jemand vollschriebe. Der erste Versuch in musikalischer Hinsicht fand dann auch irgendwann zwischen 1975 und 1977 in Form eines einstündigen, wenn überhaupt, Besuches einer Probe des heimischen Blockflötenorchesters statt. Mit dem Erfolg, dass ich da nicht bleiben wollte, weil mir die Süße der Musik zu diesem Zeitpunkt unerklärlicherweise völlig verwehrt blieb. Ich hatte quasi damals schon den Blues. Ab ca. 1977 entdeckte ich dann, dass ich auch selbst schreiben , wenn es auch einige Arbeit kostete, und somit meines eigenen Blattes Autor sein konnte. Nachdem ja meine ersten musikalischen Gehversuche so kläglich fehlgeschlagen waren widmete ich mich dem Sport. Diese Phase zog sich bis so ca. 1988 hin. Ab ungefähr 1987 aber begann dieser seinerzeit nicht zu voller Blüte gelangte Wunsch nach musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten erneut in mir zu reifen, was dazu führte, dass ich die Gitarre entdeckte. Von da an gab es kein Halten mehr, bis ca. 1989 übte ich jede Woche eine halbe Stunde mindestens, manchmal auch mehr und wunderte mich, bei soviel Übungsaufwand, überhaupt nicht darüber, dass ich gefragt wurde Teil einer legendären Coverband zu sein. In der Tat war das so etwas wie eine Initialzündung denn mir erschlossen sich Stücke wie z.B „Smoke on the Water“, oder „Sweet Home Alabama“, die ich zwar immer noch nicht richtig spielen kann, welche wir aber in dieser ersten Band völlig unerschrocken auch einem größeren Publikum darboten („Sweet Home Alabama“ sogar mit Blockflötensolo, womit sich der Kreis wieder schließt). Das war also die erste Station meiner musikalischen Wanderung, es folgten weitere bis ich dann schließlich über merkwürdige Umstände bei U.S.E.D. landete. Hier erschloss sich mir auch die Wichtigkeit einer Quote, denn in dieser männerdominierten Band hatte ich nur als der Quotenmädchen eine Chance, die ich ergriff und seitdem halte, sehr zur Begeisterung des Sängers, denn hin und wieder darf ich „Smoke on the Water“ üben....
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